Der Traum ist aus

 
Ich habe am Sonntag den 14.03 meine erste Spritze Astrazeneca bekommen. Und stehe nun, wie 1,6 Millionen anderer, vor der Frage, gar nicht mehr vollständig geimpft zu werden oder den einzigen anderen Vektorimpstoff von Johnson und Johnson als Booster zu bekommen, wo es gar keine Daten zu geben kann. Wo nicht gesichert ist, dass es dann überhaupt ne ausreichende Impfwirkung gibt und wo keiner weiß wie die zwei Impfstoffe miteinander wirken. Und muss mir dann in den Asozialen Netzwerken anhören, „sei froh“, „dich kann es auch treffen“, „pass heute Nacht auf.“ usw usw. Das Problem ist, den Gefallen habe ich heute Nacht diesen Menschen nicht gemacht. Das ist ja voll schade für die Panikmacher*innen bezüglich Astrazeneca, jetzt habe ich ganz umsonst vorsorglich gestern Abend nen Testament gemacht und bin noch am Leben. Ich bin so schlecht. Was sage ich denen nun? Meint ihr, eine einfache förmliche Entschuldigung, dass ich heute Nacht nicht gestorben bin, reicht da? Ich habe jetzt voll das schlechte Gewissen, dass ich denen nicht den Gefallen getan habe. Mimimimi ?? Was ich mir teilweise anhören musste, „sei froh über die Entscheidung“, „auch dich kann es treffen“, usw. Bei solchen Leuten ist es kein Wunder, dass Spahn so eindeutige Beleidigungen meiner Intelligenz raushauen kann, wie, „das ist keine politische Entscheidung“. Ich sage nur, Astrazeneca kostet nur 3,x Euro, während Johnson und Johnson 22,x Euro kostet und kann auch gut in armen Ländern eingesetzt werden, weil es nur Kühlschranktemperatur braucht zum Lagern, und wenn man es in Europa verbietet, kann man in den neuen Märkten den Preis erhöhen und vom, „wir wollen damit nix verdienen“, abweichen und kann im Kopf der Wähler hinterlassen, „ach den Britten haben wir es jetzt aber richtig gezeigt“, und als schöner Nebeneffekt redet keiner mehr über den Korruptionsskandal der CDU. Das ist doch ne Beleidigung der Intelligenz. Wenn man nen Medikament komplett ohne Nebenwirkungen als Maßstab ansetzt, dann dürften wir nur noch Globuli zu uns nehmen. Schaut doch einfach einmal in die Beipackzettel anderer Medikamente. Da ist immer irgendwas. Das ist absurd die Debatte. Ich würde die zweite Spritze auf eigene Verantwortung nehmen. Das Schlechtmachen von Astrazeneca gabs von Anfang an und für mich kam die Meinung vom Paul Ehrlich Institut manchen nun einfach gerade gelegen. Das einzige wo ich mich über mich ärgere ist, dass ich kurz vor der Spritze gesagt habe, ich nehme alles, auch Sputnik. Hätte ich mal lieber gesagt, ich finde übertriebene Panikmache toll und deshalb will ich nur Biontech, dann hätte ich nicht diesen Sallat. Nächstes mal rechne ich lieber damit, dass die Welt wirklich so ist, wie sie ist. Damit hätte ich natürlich rechnen müssen. Nein ich bin überhaupt nicht zynisch, aber an was ich da zweifel darf ich nicht laut sagen. Für den Satz, „das ist keine politische Entscheidung“, würde ich den Spahn von der Bettkannte stoßen. Das mag vielleicht bei anderen Männern anders sein. Aber der Satz war gestern einfach zu viel des guten. Vergageiern kann ich mich auch selber. Ich habe ja Verständnis, dass man manchmal unbequeme Entscheidungen fällen muss. Aber ein Herr Spahn ist doch nicht blöd. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, wie unverschämt dies in so Ohren wie meinen klingen muss, dass er das nicht gewusst hat. Das macht mich fassungslos wütend. Als linker bisexueller Mann bin ich der letzte der unbequeme Entscheidungen nicht versteht. Aber dieser Satz von Spahn impliziert den unmündigen Bürger und zeigt, dass er jegliche Bodenhaftung verloren hat. Dass man bei ner Schlaftablette wie Lauterbach als Fürsprecher kaum Gleichgesinnte findet, die diesen Satz ankreiden ist traurig, aber nachvollziehbar, auch wenn Lauterbach im Prinzip Recht hat. Wer Medikamente ohne Nebenwirkungen will, soll bei Globuli bleiben und mir einfach auf meine eigene Verantwortung die zweite Spritze geben.
 
Jede andere Formulierung, wie, „wir sehen uns nun leider genötigt zu reagieren“, „die anderen politischen Aspekte spielen eine untergeordnete Rolle“, „aber wir überlegen den Betroffenen die Möglichkeit zu lassen auf eigene Verantwortung sich noch die zweite Spritze geben zu lassen“, hätte ich mit leben können.
 
Aber 1,6 Millionen Betroffenen durch den Fernseher ins Gesicht durch die Blume zu sagen: „Ich halte euch zu blöd zum scheißen und könnte alles sagen.“ ist einfach dreist und unverschämt.
 
Wäre es nicht so gewesen, wäre meine Reaktion weit milder und weniger im Ton vergriffen.
 
Ich brauche auf jeden Fall ne neue Hutschnur.
 
Ich muss erstmal den versteckten Vorrat Valium und Kopfschmerztabletten suchen und mich ruhen, denn so bin ich zu nichts nütze.
 
Ich lege mich nun hin und ruh, verloren hab ich Hutschnur und Schuh.
Fertig hat sich für mich die Diskussion.
 
PS:
 
Wegen dem Thromboseargument müssten alle Frauen die nun zu den 1,6 Millionen Betroffenen zählen, nicht nur wegen den anderen Nebenwirkungen der Antibabypille, die absetzen und den selben Aufriss machen und alle Männer von der Bettkante stoßen, die nicht selbst für Verhütung, wie z.B. durch eine Vasektomie, sorgen wollen. Ich kanns nicht mehr hören. Die meisten Nebenwirkungen traten bei Astrazeneca bei der ersten Spritze auf und bei Biontech bei der zweiten. Es gibt gar keinen Grund für den Stopp. Sonst müsste man auch die Antibabypille verbieten wo das Thromboserisiko hundertfach höher ist. Und wie gesagt die Nebenwirkungen traten hauptsächlich bei der ersten Spritze Astrazeneca auf. Deshalb gibt es GAR KEINEN GRUND die nun schon Erstgeimpften sich nicht auf eigene Gefahr die zweite Spritze zu geben.
 
Nehmen wir mal alleine das Valium. Ich bin von jemanden gefragt worden, der davon einen Vorrat hat, ob ich noch mehr bräuchte.
 
Hier nur ein Auszug, aus den MÖGLICHEN Nebenwirkungen:
 
Während der Einnahme von Benzodiazepinen (Valium®) sollte der Alkoholkonsum dringend vermieden werden, da es sonst zu einer Verstärkung der Medikamentenwirkung kommen kann, die unter anderem gegebenenfalls bis zur massiven Atemdepression führt. Ein selbes kann für Medikamente gelten, die ebenfalls eine dämpfende Wirkung auf das ZNS haben, auch hier kann sich der Effekt massiv verstärken und sehr gefährlich werden.
Hierzu zählen zum Beispiel Neuroleptika, Antidepressiva, Antikonvulsiva und Anästhetika.
 
Und diese werden sehr oft den selben Patienten verabreicht!!!
 
Benzodiazepine(Valium®) werden nicht selten für Suizidversuche missbraucht. Bei Überdosierung können Vergiftungssymptome als Nebenwirkung auftreten, die sich in erster Linie in einer überstarken Ausprägung der eigentlichen Wirkungen äußern.
Nur in Kombination mit Alkohol oder anderen zentral dämpfenden Substanzen tritt eine relevante Atemdepression (Atemstillstand) auf. Bei einer Überdosierung kann als Antidot („Gegengift“) Flumazenil verabreicht werden. Hierbei muss allerdings dessen kurze Halbwertszeit von etwa einer Stunde beachtet werden. Um eine adäquate Antagonisierung (hemmende Wirkung) des überdosierten Benzodiazepins zu erreichen muss es also in regelmäßigen Abständen nachgegeben werden, bis auch das Benzodiazepin ausreichend aus dem Körper eliminiert ist (siehe Valium® Nebenwirkungen). (Quelle)
 
Ist das dann da ein Problem oder ist das dann keins? Eine mögliche Reaktion ist halt eben keine definetive. Aber da das in der Kombination sogar in den Psychiatrien zwangsverabreicht wird, was sollen da dann diese Patienten, die wie ich, als sie das ablehnten, sogar fixiert wurden dafür, dann bei so einem niedrigen Risiko wie bei Astrazeneca halten? 2,6 Millionen Menschen sind in Psychiatrien jedes Jahr. 200.000 ca. davon werden zwangsbehandelt. Studien belegen, dass Neuroleptika mindestens um 10 Jahre die Lebenserwartung senken. Manche Studien sprechen gar von 32 Jahren.
 
Trotzdem sehen die meisten Patient*innen irgendwann ein, ganz ohne Medikamente geht es nicht.
 
Wenn selbst Psychotiker in der Lage sind das zu verstehen, was sind dann all diese Angstmacher da draußen?
 
Muss man wirklich jede Angst ernst nehmen?
 
Wer Medikamente komplett ohne Nebenwirkungen will, dürfte nur Globuli nehmen.
 
Auf dem Niveau bevormunden wir 1,6 Millionen Menschen die sich bewusst für die erste Spritze Astrazeneca entschieden haben und setzen sie einem größeren Risiko aus an Covid zu erkranken. Klar ist man schon teilgeschützt, aber bei 3 Fällen von 11 Millionen in England, sind wir weit weg vom Promillebereich. 
 
Ich glaube das kann man nur mit Alkohol ertragen, wenn man sich dann die heutige Statistik zu den Neuinfektionen anschaut, die um über 4000 Fälle zur vorigen Woche angestiegen ist. Bravo 😉
 
Wer Medikamente ohne Nebenwirkungen will, soll bei Globuli bleiben und mir die zweite Spritze nicht mit seiner Angst verweigern. Ich muss nicht jede Angst ernst nehmen, vor allem von Menschen, die es selber nicht betrifft und die mit ihrer, aus meinen Augen unbegründeten Angst, meine vollständige Impfung verhindern.
 
 
 

Auf diesem Niveau sind wir …

Wer Medikamente komplett ohne Nebenwirkungen will, soll bitte bei Globuli bleiben und mir nicht auf die Eier gehen.

Das bringt mir meinen Schutz für meine Gesundheit nicht zurück. Der Schutz ist halt deutlich weniger als 70%, was bei einer zweiten Impfung wäre. Klar gehen statistisch die schweren Verläufe nach der ersten Impfung schon statistisch runter, aber in Groß-Britanien gab es von 11 Millionen nur 3 Fälle mit den besagten drastischen Nebenwirkungen. Das ist weit entfernt von einer Promille. Von den mir ständig angetragenen Durchhalteparolen wurde noch niemand satt. Da kann man auch gleich einem Verhungernden sagen, halt durch, dass wird schon. Das ist das selbe Niveau.  

Bleibt mir weg mit sowas.

Ich esse jetzt ein Moncherie und wette, dass mein Promillewert höher ist, als das Risiko der Nebenwirkungen durch, mit oder an Astrazeneca und das mehr Alkoholiker heimlich Moncherie essen, als manche glauben und dass deshalb mehr Menschen an Moncherie sterben.

Verbietet Moncherie !!!111!!!!11!! 😉